Für Kinder: Erwachsene in der Pflicht 


Die Kinder sind im Verkehr besonders gefährdet. Sie besitzen viele Fähigkeiten, welche wir Erwachsenen im Strassenverkehr brauchen, noch nicht. Deswegen sind sie speziell auf sichere Strassen angewiesen.

Bei der Verkehrssicherheitsumfrage anfangs Jahr haben 80% der teilnehmenden Eltern mit Kindern unter 12 Jahren die Einführung von Tempo 30 begrüsst. Die Stimmen der Kinder werden bei der Abstimmung am 14.6. jedoch nicht mitgezählt.

Auch die politisch und wirtschaftlich unabhängige Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) empfiehlt den Gemeinden in ihrer Fachdokumentation «Schulweg»: «Strassen des ergänzenden Netzes in den Wohnquartieren sollen gemeindeweit als «Tempo-30-Zone» signalisiert werden.»

Mit Ihrem JA können Sie dazu beitragen, dass die Verkehrssicherheit in allen Quartieren, zeitnah und relativ kostengünstig erhöht werden kann; für die Kinder und alle anderen Verkehrsteilnehmer.

Verkehr ist kompliziert. Viele Fähigkeiten, die wir zur Unfallverhütung brauchen, sind bei Kindern noch in der Entwicklung. Gefordert sind die Erwachsenen: Indem sie den Kindern das richtige Verhalten beibringen und es vorleben.

BFU: Kinder im Strassenverkehr

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